Operation
Der Arzt kann ein Ganglion mit einer Hohlnadel anstechen und die Flüssigkeit ablassen. Anschließend spritzt er Kortison oder andere Medikamente in den Zystenhohlraum. Diese Wirkstoffe sollen verhindern, dass das Ganglion erneut auftritt. Die Behandlung ist wenig einschneidend und kann durchaus erfolgreich sein.
Die Rückfallrate nach der Therapie ist jedoch vor allem bei den Ganglien am Handrücken besonders hoch.
Als Behandlung der Wahl gilt heute eher, das Ganglion in einer Operation als Ganzes zu entfernen. Am häufigsten werden offene Operationsverfahren angewandt.
Diese Operationen sind in der Regel in einer örtlichen Betäubung oder bei gezielter Betäubung des Armes (Regionalanästhesie des Armes) möglich. Damit der Operateur bestmögliche Sicht auf das Operationsgebiet hat, erfolgt der Eingriff unter Lupenvergrößerung und Blutleere in der Hand. Die Rückfallrate nach diesen Operationen liegt bei bis zu 20 Prozent.
Nachbehandlung
In den meisten Fällen kann man das Handgelenk nach der Operation gleich wieder bewegen. Nur nach der Entfernung von sehr großen Ganglien oder nach sehr ausgedehnten Eingriffen wird das betroffene Gelenk vorübergehend mit einer Unterarmgipsschiene ruhiggestellt. Dennoch sollte der Patient die Hand in jedem Fall schonen, bis die Wundheilung abgeschlossen und das Nahtmaterial nach etwa 14 Tagen entfernt worden ist.
Danach kann eine krankengymnastische Übungsbehandlung notwendig sein, um die volle Beweglichkeit des Handgelenks wiederherzustellen.
Mitglied der DGPRÄC