Arten
Beispiele für Knochentumoren:
- Enchondrom
- Knochenzyste
- intraossäres Ganglion (im Knochen gelegenes Überbein)
- Osteoid-Osteom
- Sarkome
- Metastasen
Beispiele für Weichteiltumoren:
- Ganglion (Überbein)
- mucoide Zyste
- Lipom
- Riesenzelltumor
- Rheumaknoten
- Gichtknoten
- Neurinom
- Metastasen
Operation
Auch Tumoren, bei denen angenommen wird, dass sie gutartig sind, sollten in der Regel herausoperiert werden, da sie sich ebenfalls weiter ausdehnen und Probleme bereiten können.
Die Handtumor-Operation erfolgt in örtlicher Betäubung, in Regionalanästhesie (Betäubung eines größeren Körperbereiches, hier des Armes) oder in Vollnarkose.
Es kann eine sogenannte Blutleere zur Operation vorgenommen werden. Dazu legt der behandelnde Arzt eine Manschette um den Arm, um den Blutfluss zu stoppen. Dies ermöglicht somit eine bessere Sicht, da weniger störendes Blut vorhanden ist, und außerdem ist der Verlust an Blut geringer.
Der Tumor wird komplett herausgeschnitten. Dazu muss ein Sicherheitsabstand eingehalten werden, damit möglichst keine Reste verbleiben.
Der Operateur achtet darauf, dass Strukturen wie Blutgefäße, Nervenstränge und Sehnen erhalten bleiben, soweit es geht. Besonders bei bösartigen Tumoren ist dies oftmals nicht möglich, so dass eventuell die Hand oder Anteile davon weggenommen werden müssen, um einer Ausdehnung und Streuung der Geschwulst vorzubeugen. Im Anschluss wird häufig ein Verband mit stabilisierender Schiene, z.B. aus Gips, angelegt.
Nachbehandlung
Nach ambulant stattfindender Operation muss sich der Patient abholen lassen und sollte für einen Tag kein Auto fahren, keine Maschinen bedienen und auch keine bedeutsamen Entscheidungen treffen.
Für eine Zeit lang ist eine Schonung der operierten Hand notwendig. Krankengymnastik kann den Heilungsverlauf positiv beeinflussen, insbesondere müssen Gelenke, die von der Operation nicht betroffen sind, regelmäßig bewegt werden.
Mitglied der DGPRÄC