Maßnahmen nach der Schönheitsoperation

Der Wunsch zur körperlichen Veränderung besteht und der Entschluss eines plastisch-chirurgischen Eingriffes liegt in greifbarer Nähe. Doch was passiert nach der Schönheitsoperation? Wie lange dauert die Heilung und wie lässt sich ein Risiko für Nebenwirkungen reduzieren? Diese und weitere Fragen stellen sich viele Männer und Frauen im Vorfeld einer Operation.

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So unterschiedlich sind die Schonzeiten nach der Behandlung

Grundsätzlich kann der Heilungsverlauf nach einer Schönheitsoperation nicht genau vorausgesagt werden, da jeder Mensch anders auf einen Eingriff reagiert. In der Regel gilt jedoch: Je aufwendiger die OP, je größer die Schnittführung, desto länger dauert meist auch die Heilungszeit. Dies variiert stark bei jeder Behandlungsart.

Nach minimal-invasiven Behandlungen wie der Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure oder Botox sind im Normalfall keine Schonzeiten einzuplanen. Einzig leichte Blutergüsse und Schwellungen können auch hier auftreten. Die Arbeitsfähigkeit ist hiervon allerdings nicht beeinträchtigt.

Anders verhält es sich bei operativen Eingriffen wie zum Beispiel der Brustvergrößerung, der Fettabsaugung oder der Bauchdeckenstraffung. Diese Verfahren ziehen eine Schonzeit von mehreren Tagen bis Wochen nach sich.

Risikofaktoren erfolgreich minimieren

Ein gewisses Risiko für Komplikationen nach einer Behandlung besteht in jedem Fall und kann niemals gänzlich ausgeschlossen werden. Um die Risiken möglichst gering zu halten und die Wundheilung zu beschleunigen, gilt besonders eins: Ruhe! Vermeiden Sie in der ersten Zeit unnötige Bewegungen und speziell eine Belastung des behandelten Bereiches.

Solange die Wundheilung nicht abgeschlossen wurde, sollten körperliche Anstrengungen unbedingt unterlassen werden. Vermehrtes Bewegen der operierten Regionen erhöht die Spannung im Bereich der Wunde und wirkt sich nachteilig auf die Wundheilung aus.

Nach einigen Eingriffen sollten Patienten spezielle Kompressionskleidung tragen, um neben einem schönen Endergebnis auch zusätzliche Stabilität und Schutz der frischen Wunde zu gewährleisten.

Die ärztlichen Anweisungen als wichtigste Nachsorgemaßnahme

Patienten möchten verständlicherweise schnellstmöglich wieder arbeits- und gesellschaftsfähig sein und halten daher oft nicht die vom Arzt verordnete Schonzeit ein. Damit setzen sie sich jedoch einem erhöhten Risiko aus, das unter Umständen eine Folgeoperation nach sich ziehen kann. Deshalb sollten Sie es nach einer Schönheitsoperation ruhig angehen lassen und Ihrem Körper die Zeit geben, die er zur Heilung braucht.

Die Einhaltung der Schonzeit ist jedoch nicht nur essenziell für die Gesundheit des Patienten – auch das Ergebnis der OP kann davon abhängen. Eine schlecht verheilte Narbe beeinträchtigt das gewünschte Aussehen, ein Aufbruch der Wundnähte wiederum macht schlimmstenfalls eine weitere Behandlung nötig.

Dr. med. Manuel Hrabowski

Leiter der Mannheimer Klinik für Plastische Chirurgie

Haben Sie noch weitere Fragen zur Schonzeit nach der Schönheitsoperation? Vereinbaren Sie gerne einen Termin zum persönlichen Beratungsgespräch!

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