Die Techniken und Möglichkeiten in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie sind heute auf einem Stand, an den noch vor wenigen Jahren kaum zu denken war. Neben weiterentwickelten Operationsmethoden zum schnelleren, präziseren und sichereren Vorgehen erhält auch die Digitalisierung immer mehr Einzug und beeinflusst nachhaltig die Branche. Die jüngste Entwicklung stellt die 3D-Simulation im Bereich der Brust-OPs dar. Mit ihr können hochauflösende und naturgetreue Demonstrationen des späteren Ergebnisses simuliert werden. Viele Kliniken bieten die Technik inzwischen als festen Bestandteil ihres Beratungsvorganges an. Doch hält das 3D-System wirklich, was es verspricht?

Welche Ergebnisse zeigt eine 3D-Simulation überhaupt an?

3D-Kamerasysteme zur Darstellung realitätsnaher Ergebnisse werden bereits von unterschiedlichen Herstellern angeboten, das Prinzip dahinter ist jedoch immer gleich. Die Patientin wird zu Beginn aus mehreren Perspektiven fotografiert, die Aufnahmen werden in ein Computersystem geladen, woraufhin die Software auf Grundlage dessen eine Vorschau der gewünschten Vergrößerung oder auch Verkleinerung erstellt. Auf den ersten Blick ein lohnenswerter Vorgang.

Jede Technik birgt ihre Nachteile…

Die virtuelle Darstellung von modernen 3D-Systemen ist unbestreitbar detailliert und realitätsgetreu, jedoch vermitteln sie in einigen Fällen das Bild eines Ergebnisses, welches der Chirurg oft gar nicht einhalten kann. Je nach Wünschen der Patientin und bestehenden Möglichkeiten – hier wird unter anderem auch die bisherige Krankengesichte mit einbezogen – rät der behandelnde Facharzt entgegen der Software beispielsweise zu kleineren Implantaten. Auch die Mehrkosten sowie der Zeitaufwand der zusätzlichen 3D-Simulation sind keinesfalls zu unterschätzen. So ist die Software in der Regel kostenintensiv, was sich dementsprechend auf die Gesamtkosten für den Eingriff auswirkt.

Simulation „hautnah“ dank Probeimplantaten

Ein bestimmtes Detail, welches für die Entscheidungsfindung der meisten Patientinnen äußerst wichtig ist, bietet die 3D-Simulation nicht: Sie liefert der Patientin zwar ein naturgetreues Bild, jedoch vermittelt sie kein konkretes Tragegefühl. Bereits vor der Errungenschaft heutiger Analysetools bediente sich die Ästhetische Medizin simpler, aber effektiver Hilfsmittel. Im Falle der operativen Brustvergrößerung oder -rekonstruktion sind das speziell produzierte Probeimplantate, die in den BH eingelegt werden und der Patientin hautnah das zu erwartende Ergebnis präsentieren. Diese kann sich somit direkt mit der Implantatform und dem Gewicht auseinandersetzen.

Aussagekräftige Brust-OP-Beratung in der Mannheimer Klinik

Eine 3D Simulation ist sehr aufwendig und zeigt nicht immer das tatsächliche Ergebnis. In der Mannheimer Klinik wenden wir daher nach wie vor die herkömmliche Methode an und simulieren das Ergebnis einer OP direkt mit Probeimplantaten an unseren Patienten. Selbstverständlich besteht für die Entscheidungsfindung die Möglichkeit, ein aussagekräftiges Foto zu erstellen.

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Beratung zu Brustimplantaten in der Mannheimer Klinik

 

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