Ebenmäßige und volle Lippen nehmen in der heutigen Zeit einen ganz besonderen Stellenwert ein. Während die Techniken der ästhetischen Körperanpassungen stetig erweitert werden und kaum Wünsche offenlassen, leben uns speziell in der Öffentlichkeit stehende Persönlichkeiten vor, welche Möglichkeiten die operative und minimal-invasive Schönheitschirurgie bietet.

Da jedoch in der Vergangenheit gerade in den Medien vermehrt negative Beispiele von übermäßig aufgespritzten Lippen, sogenannten „Schlauchbootlippen“, auftauchten, sind sich viele Patienten unsicher, ob sie sich einer Lippenunterspritzung unterziehen lassen sollten. Dass diese Sorge in der Regel unbegründet ist und worauf Sie für ein natürliches Ergebnis achten sollten, erfahren Sie hier.

Achten Sie auf die Qualität des Wirkstoffs und die Qualifikation des behandelnden Arztes

Die häufigste Form der Lippenunterspritzung ist die Behandlung mit Fillern wie Hyaluronsäure-Präparaten. Der Wirkstoff ist natürlicher Bestandteil des Körpers und sowohl im Bindegewebe und den Gelenken zu finden. Da die Produktion im Alter nach und nach abnimmt, wird Hyaluronsäure vor allem zur Faltenbehandlung per Injektion in das Gewebe eingebracht. Seine Funktion als „Filler“, also dem Volumenaufbau, sowie die schonende und risikoarme Anwendung machen Hyaluron zusätzlich zur optimalen Lösung für schmale oder unförmige Lippen.

Die Voraussetzung besteht hier jedoch ganz klar in der Qualität des Wirkstoffes, aber auch in der Qualifikation des behandelnden Arztes. Hyaluronsäure zur kosmetischen Verwendung wird in biotechnischen Verfahren hergestellt. Hochwertige Präparate werden streng auf ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit geprüft und zertifiziert. Lassen Sie sich daher nicht von vermeintlichen Sonderangeboten oder verdächtig tiefen Preisen für eine Behandlung locken. Im Zweifelsfall wird Ihnen jeder kompetente Arzt eine offizielle Zertifizierung des Präparats vorlegen. Darüber hinaus sollte eine Lippenunterspritzung immer von einem Facharzt vorgenommen werden. Dieser verfügt über die erforderliche medizinische Erfahrung und kann auf mögliche Nebenwirkungen umgehend reagieren.

Setzen Sie sich realistische Erwartungen

In vielen Fällen haben Patienten im Vorfeld einer Behandlung sehr hohe Erwartungen an das spätere Ergebnis, die oft nicht möglich sind, ohne die Natürlichkeit des Erscheinungsbildes einzubüßen. Um den Effekt der gefürchteten „Schlauchboot-Lippen“ zu vermeiden, sollte daher immer ein realistisches Ziel gesetzt und die richtige Dosierung gewählt werden. Bei vielen Patienten sehen die Lippen nach der Behandlung tatsächlich etwas aufgedunsen aus. Diese Schwellung ist jedoch nur eine vorübergehende Nebenwirkung, die mit unterstützender Kühlung schon nach wenigen Stunden bis Tagen wieder abklingt. Nach Abklingen der Schwellung bleibt ein natürlich aussehendes und ästhetisch ansprechendes Ergebnis zurück.

Besteht der Wunsch jedoch nach gewollt auffälligen und extra vollen Lippen, ist dies natürlich auch umsetzbar.

 

Möchten Sie mehr zum Ablauf der Lippenunterspritzung mit Hyaluronsäure erfahren? Gerne empfangen wir Sie auch zum persönlichen Beratungsgespräch in der Mannheimer Klinik für Plastische Chirurgie. Kontaktieren Sie uns einfach telefonisch oder per E-Mail für eine Terminvereinbarung.

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