Exakt symmetrische Formen sind in der Natur selten anzutreffen. Auch der menschliche Körper weist kleinere oder größere Asymmetrien auf. Besonders eine Brustasymmetrie stellt ein häufiges Phänomen bei vielen Frauen dar. In den meisten Fällen ist diese allerdings so leicht ausgeprägt, dass sie kaum auffällt.

Ein deutlicher Unterschied in Form oder Größe gilt dagegen als Schönheitsmakel und schränkt die Betroffenen oft in der Kleiderwahl ein und sorgt für Schamgefühl im Schwimmbad oder vor dem Partner.

Verschiedene Methoden der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie sind inzwischen möglich, um hier eine dauerhafte Lösung zu finden.

Welche Ursachen liegen einer Asymmetrie der Brüste zugrunde?

Asymmetrische Brüste (im Fachjargon auch Anisomastie genannt) können durch viele Faktoren entstehen. Der häufigste Grund ist ein genetisch bedingtes ungleiches Wachstum. Diese vererbbare Asymmetrie zeigt sich bereits in der Pubertät, bedeutet allerdings keine gesundheitlichen Defizite für den Körper.

Weitere mögliche Ursachen einer Anisomastie können Erkrankungen, Unfälle und Tumorenbildung, genauso aber auch deren Behandlungsmaßnahmen (z.B. Reaktion auf eingenommene Medikamente oder Bestrahlung) sein. In diesen Fällen kommt es auf unterschiedliche Weise zu einer Schädigung des Brustdrüsengewebes, infolgedessen die Brustfehlbildung entsteht.

Die vielen Möglichkeiten einer Brustkorrektur

Die Korrektur asymmetrischer Brüste ist auf unterschiedliche Arten möglich. Welche Variante zum Einsatz kommt, hängt vom Grad der Asymmetrie und den Wünschen der Patientin ab. In einem Vorgespräch mit dem behandelnden Chirurgen wird dies festgestellt.

Brustvergrößerung:

Die meisten Patientinnen bevorzugen die Brustvergrößerung der kleineren Brust. Dazu verwendet der Plastische Chirurg entweder Silikonimplantate oder Eigenfett. Gegebenenfalls besteht die Möglichkeit, eine generelle Volumenvergrößerung beider Brüste zu erreichen, indem verschiedene Silikonimplantatgrößen eingesetzt werden.

Brustverkleinerung:

Bei einem beträchtlichen Größenunterschied eignet sich jedoch eher die Brustverkleinerung der größeren Brust. Je nach Menge des entfernten Drüsen- und Fettgewebes empfiehlt sich eine begleitende Bruststraffung, um schlaff herabhängendes Gewebe zu vermeiden.

Auch die Kombination der Brustvergrößerung mit der Brustdrüsenverkleinerung ist abhängig vom Befund durchführbar.

 

Interessieren Sie sich für eine Korrektur Ihrer asymmetrischen Brüste in der Mannheimer Klinik für Plastische Chirurgie? Gerne empfangen wir Sie zu einem persönlichen und unverbindlichen Beratungsgespräch in unseren Räumlichkeiten. Rufen Sie uns für eine Terminabsprache gerne an oder senden eine E-Mail.

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