Gesäßvergrößerung mit Eigenfett oder Implantaten

Ein straffes und wohlgeformtes Gesäß gehört wie die Brust zu den wichtigsten körperlichen Attributen vieler Frauen. Um die gewünschte Po-Form zu erlangen oder ein zu flaches Gesäß auszugleichen, unterziehen sich immer mehr Patientinnen, aber auch Patienten, einer Gesäßvergrößerung. Lange Zeit war dies nur mit dem Einsatz von Implantaten, in der Regel bestehend aus Silikon, möglich. Mit der Entwicklung weiterer Operationstechniken entstanden verschiedene Behandlungsmethoden; ein mittlerweile immer beliebteres Verfahren ist die Po-Vergrößerung mit Eigenfett.

Welche Vorteile bietet die Po-Vergrößerung mit Eigenfett?

Gegenüber der Gesäßvergrößerung mit Silikonimplantaten (Glutealaugmentation) hat die Eigenfettvariante einige Vorteile zu bieten. Deshalb entscheiden sich immer mehr Patientinnen und Patienten für diese Alternative. Überwiegendes Entscheidungsmerkmal ist der Verzicht auf körperfremde Materialien. Das Spenderfett wird mittels Fettabsaugung aus einem Körperareal mit ausreichender Fettreserve entnommen, aufbereitet und ohne weitere Schnitte in das Gewebe des Pos injiziert. Ein Risiko für die Abstoßung des eingebrachten Fettes besteht nicht. Weiterer „Bonus“ der Behandlung: Patienten verlieren gleichzeitig überschüssiges Fett an anderen Körperstellen.

Sind die Fettzellen mit dem restlichen Gewebe verwachsen, unterscheiden sie sich nicht mehr von anderen Fettzellen. Es besteht daher keine  Gefahr von Verformungen oder Verschiebungen.

Ist die Gesäßvergrößerung mit Eigenfett für jeden geeignet?

Die Einbringung körpereigenen Fettes in das Gesäß stellt eine dauerhafte Alternative dar. Grundsätzlich ist diese Methode jedoch nicht für jeden Menschen geeignet. Da ausschließlich eigenes Spenderfett verwendet wird (körperfremde Fettzellen würden abgestoßen werden), ist die Anwendung nicht bei sehr schlanken Patienten ohne ausreichende Fettreserven möglich. Zudem ist zu beachten, dass der Körper einen Teil des eingebrachten Fettes wieder abgebaut. Für besonders deutliche Volumenerweiterungen müssten daher mehrere Eingriffe eingeplant werden. Die Einbringung von Implantaten kann dagegen in einer einzigen Behandlung selbst mit deutlich größeren Implantaten vorgenommen werden. Diese erfolgt über einen unauffälligen Schnitt an der Po-Falte.

Dr. med. Manuel Hrabowski

Leiter der Mannheimer Klinik für Plastische Chirurgie

Mehr Informationen zu den Po-Vergrößerungen mit Eigenfett und Implantaten geben wir Ihnen auch gerne in einem unverbindlichen Beratungsgespräch in der Mannheimer Klinik. Gemeinsam mit Ihnen finden wir die geeignetste Behandlungsmethode für Sie.

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