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Hängende Augenlider straffen ohne OP – das wünschen sich viele von Schlupflidern Betroffene. Die Behandlung mit dem sogenannten Plasma Pen bietet eine noch recht junge Alternative zur klassischen, chirurgischen Augenlid-Straffung. Doch wie effektiv ist diese Methode? Kann sie die Lid-OP wirklich ersetzen?

Wie funktioniert der Plasma Pen?

Der Plasma Pen ist ein Gerät, das schnelle und gezielte Hautstraffung ohne Operation verspricht. Über kleinstes punktuelles „Wegbrennen“ des Gewebes auf dem Oberlid zieht sich die Haut zusammen. Da die Anwendung nur auf der Epidermis, der oberen Hautschicht, durchgeführt wird, ist hier keine Operation nötig. Hersteller versprechen zugleich ein erweitertes Behandlungsgebiet zur Verminderung von Krähenfüßen, kleineren Stirnfalten, Hautveränderungen und anderem.

Die Risiken einer Plasma Pen Behandlung

Im Zusammenhang mit dem Plasma Pen wird oft von kosmetischer Anwendung gesprochen. Dass die meisten ausgebildeten Kosmetiker oder Kosmetikerinnen im Umgang mit dem Plasma Pen geschult sind, steht natürlich außer Frage. Kritischer zu betrachten ist der Fakt, dass das Plasma-Gerät für jeden frei erhältlich ist, da keine Zertifizierung für die Behandlung vorhanden sein muss. Damit steigt auch das Risiko von unprofessionell durchgeführten Anwendungen. Besonders im Bereich der Augen sollte man Vorsicht walten lassen.

Ein weiteres nachteiliges Argument des Plasma Pens ist seine nicht beständige Wirksamkeit. Oft sind zwischen 1 und 3 Sitzungen nötig, bei denen nicht immer ein optimales Ergebnis erreichbar ist. So kann außerdem nicht konkret gesteuert werden, in welchem Maß sich die Haut des Augenlides strafft.

Aufwendiger, doch effektiver – die klassische Lidstraffung

Die chirurgische Lidstraffung birgt in der Tat immer ein gewisses Operationsrisiko. Jedoch kann dieses Risiko durch einen erfahrenen Facharzt bis auf ein Minimum sinken – die Lidstraffung gilt sogar als besonders risikoarmer Eingriff. Der große Vorteil der operativen Augenlidstraffung besteht aber in der gezielten Entfernung der überhängenden Haut und bei Bedarf auch von überschüssigem Fettgewebe. Mittels feiner Schnittführung ist es dem fachkundigen Plastischen Chirurgen möglich, genau zu bestimmen, wie das Ergebnis nachher aussieht. Unter dem Einsatz eines speziellen Elektromessers wird extrem schonend und blutarm gearbeitet. Postoperative Schwellungen oder leichte Blutergüsse beschränken sich auf das Auge und sind mit einer normalen Sonnenbrille selten sichtbar. Das Entfernen der Fäden erfolgt schon nach 5-7 Tagen, so dass sich nur eine sehr kurze Ausfallzeit ergibt. Der abschließende Effekt ist dauerhaft und in einer einzigen Sitzung erreichbar.

Dr. med. Manuel Hrabowski

Leiter der Mannheimer Klinik für Plastische Chirurgie

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