Gynäkomastie
(Hypertrophie der männl. Brust)

Auch
bei Männern kann eine Vermehrung des Brustdrüsengewebes vorkommen.
Diese Veränderung wird Gynäkomastie genannt.
Das männliche
Erscheinungsbild ist durch die Gynäkomastie oft beeinträchtigt
und führt nicht selten zu Unsicherheiten im Auftreten und der Akzeptanz
des eigenen Körpers, insbesondere beim Sport und bei Strandbesuchen.
Durch einen korrigierenden Eingriff (subkutane Mastektomie) kann eine
flachere und schönere Brustform erzielt werden.
Indikation
- Vergrößerung
der männlichen Brust durch individuelle Veranlagung (genetisch)
oder nach Einnahme von Medikamenten (z.B. Anabolika - werden oft beim
body building eingenommen).
- Lokalisierte
Fettansammlung an der Brust (Pseudogynäkomastie).
Operation
Das überschüssige Brustdrüsengewebe wird durch einen kleinen
unauffälligen Schnitt unterhalb der Brustwarze (vom Brustwarzenrand
aus) entfernt. Um eine weitere Verbesserung des Resultates zu erreichen,
kann eine lokale Fettabsaugung des Brustkorbes durchgeführt werden.
Anästhesie
Die Operation kann sowohl in örtlicher Betäubung, im Dämmerschlaf
als auch in Vollnarkose
durchgeführt. Abhängig ist dies von der Größe des
Eingriffs und von den Wünschen des Patienten.
Klinikaufenthalt
Ein stationärer Aufenthalt von 1-2 Tagen ist nach der Operation in
Vollnarkose empfehlenswert. Wenn der Eingriff in örtlicher Betäubung
durchgeführt wird, kann man nach Hause gehen, sollte jedoch wegen
dem Beruhigungsmittel nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.
Nach
dem Eingriff
Zur "Modellierung" der Brust und um die Retraktionsfähigkeit
der Haut zu unterstützen ist es empfehlenswert, für ca. 4-6
Wochen nach der Operation einen Brustgurt (Mieder) zu tragen. Sportliche
Aktivitäten sind für die ersten 2 Wochen zu vermeiden, um ein
schönes Ergebnis zu erhalten.
Vorher
- nachher Fotos
Eine Präsentation unserer schönen Resultate im Vergleich zum
Urzustand ist leider seit dem 1. April 2006 vom Gesetzgeber in Deutschland
untersagt. In einer persönlichen Beratung und Aufklärung über
Möglichkeiten und Grenzen des Eingriffes ist jedoch eine Vorstellung
dieser Ergebnisse möglich.
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