|
Bei einer Brustvergrößerung (oder auch Mammaaugmentation) wird die weibliche Brust durch die Einbringung von Implantaten plastisch vergrößert. Der so gewonnene größere Busen kann die weibliche Ausstrahlung positiv verändern und die Körperproportionen in Einklang bringen bzw. positiv beeinflussen und harmonisieren.
Indikation
Kleine, unterentwickelte Brüste oder Brustasymmetrien sind oft genetisch bedingt und können relativ schnell und unkompliziert korrigiert werden. Nach Schwangerschaft und Stillzeit kann eine leicht erschlaffte Brust (sog. Postlactationshypoplasie) eintreten. Diese kann durch eine Straffung mit Vergrößerung oder durch eine reine Brustvergrößerung mit Implantaten korrigiert werden. Ebenso kann es nach einer Erkrankung der Brust (etwa Mammakarzinom) und einer damit verbundenen Entfernung von Brustgewebe erwünscht sein, dass entfernte Gewebe durch ein Brustimplantat zu ersetzen, um so den natürlichen Zustand der Brust wiederherzustellen.
Implantate
Vor der Operation steht die Wahl der richtigen Implantate. Bei der Wahl der verschiedenen zur Verfügung stehenden Implantate werden Sie von uns undividuell beraten. Wir weisen Sie hierbei auf die medizinischen Rahmenbedingungen hin und erörtern im persönlichen Gespräch ihre Wünsche und Vorstellungen. Es können sowohl Silikon- als auch Kochsalzimplantate verwendet werden. Ebenso kann zwischen verschiedenen Größen und anatomischen Formen der Implantate gewählt werden, um so Ihren persönlichen Bedürfnissen genau zu entsprechen. Hierbei verwenden wir in unserer Klinik ausschließlich Inlays, die eine FDA-Zulassung (Federal Drug Administration - USA) haben. Die amerikanische Zulassung unterliegt wegen der Produkthaftung sehr strengen Qualitätskriterien.
Operation
Die Operation beginnt mit einem kleinen Schnitt, welcher einen Zugang zur Einführung der Implantate eröffnet. Das Einbringen der Implantate kann dabei über die Achselhöhle (transaxillär), von der Brustfalte (inframammär) aus oder über den Brustwarzenhof (transareolär) erfolgen. Der Zugang über die Achselhöhle ist der eleganteste, weil keine sichtbaren Narben an der Brust zurückbleiben und die Sensibilität der Brustwarze am wenigsten beeinträchtigt wird. Dannach wird das Brustgewebe vorsichtig angehoben und in eine sorgfältig vorbereitete Tasche werden die ausgewählten Implantate eingebracht. Die Brustimplantate können dabei entweder über (subglanduläre) oder unter (submuskulär) dem Brustmuskel sitzt (je nach Dicke des Hautmantels). Im Anschluss wird das Implantat in seiner Position abschließend modelliert.
Spezielle Instrumente
Für den Operationszugang durch die Achselhöhle hat
Dr. Hermann Solz (Chefarzt der Mannheimer Klinik für Plastische Chirurgie) ein spezielles Instrumentarium (
Brustdissektor nach Solz) entwickelt. Dieses wird weltweit von der Firma
Medicon vertrieben. Mit Hilfe dieses neuen Instrumentes ist eine besonders schonende Operationstechnik möglich. Große Vorteile dieses speziellen Instrumentes sind deutlich geringere Blutungen während und nach der Operation sowie einer schnelleren Einheilungszeit. Durch dieses Vorgehen sowie die Verwendung von hochqualitativen Silikon-Implantaten der Firma
Mentor oder
Allergan können wir auf sicherem Wege hervorragende Ergebnisse erzielen.
Anästhesie
Der Eingriff ist relativ kurz und wird meistens in
Vollnarkose durchgeführt.
Klinikaufenthalt
Ein stationärer Aufenthalt von etwa 2 Tagen ist sinnvoll.
Nach dem Eingriff
2 Wochen kein Sport.
4 - 6 Wochen Tragen eines speziellen Büstenhalters oder eines Brustgürtels.
Preise
Exakte Kosten können erst nach einer ausführlichen Beratung und sorgfältiger Untersuchung festgelegt werden und sind speziell an die operativen Bedürfnisse der Patientin angepasst.
|